Heute Mittwoch fand die zweite Runde des Mittwochsmittagsfischens der «Anglerfreunde Einsiedeln» statt.
Vier junge Vereinsmitglieder hatten sich unter der erfahrenen Leitung von Vereinspräsident Ernst und Hampi dem Piloten, am See eingefunden. Die Aufregung und Vorfreude waren spürbar, als es nach einem kräftigen „Petri Heil!“ losging.

Schnell machten sich die Jungfischer auf den Weg zu ihren zugewiesenen Angelplätzen, die Köder flogen ins Wasser, und bald schon kehrte konzentrierte Stille ein – nur durchbrochen vom gelegentlichen Platschen eines sich lösenden Köders und dem gedämpften Murmeln der Angler. Die Ruhe hielt nicht lange: Bereits nach wenigen Minuten begannen die ersten Fängen an der Rute zu zappelten und wurden geschickt an Land geholt.
Plötzlich – die Spannung wuchs!
Ein kräftiger Ruck, die Rute bog sich bedrohlich durch, und auf einmal war es mucksmäuschenstill. „Was könnte das sein?“ fragte einer der Jungfischer mit angehaltenem Atem. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten: „Hecht! Hecht!“ rief jemand aufgeregt, und ein elektrisierendes Kribbeln ging durch die Gruppe.
Alle Augen waren auf die angespannte Rute gerichtet, während der Drill begann. Der Hecht kämpfte wild, versuchte sich loszureissen, doch der Fischer liess sich nicht beirren. Nach einem kurzen, aber intensiven Kampf gelang es ihm schliesslich, den Fisch sicher in den Kescher zu bringen. Der Applaus der anderen war ihm sicher!

Mit diesem besonderen Fang war der Vormittag für die jungen Angler perfekt. Es war ein lehrreicher und spannender Tag, an dem nicht nur die Technik verfeinert, sondern auch das Wissen über die Fische und ihre Eigenarten erweitert wurde. Mit müden, aber stolzen Gesichtern und voller Vorfreude auf den nächsten Ausflug ging es zurück nach Einsiedeln zur Anglerschule wo die Fische verwertet wurden, und gerecht aufgeteilt unter den Jungfischer.
Ich freue mich schon jetzt auf Teil 3 der Serie, und kann nur sagen: „Petri Heil!“
Präsident Verein Angler Freunde – Ernst Tobler

